Der Platz Der Platz ist ca. 1,5 ha groß und liegt inmitten eines Waldes, der ca. 750 m Luftlinie vom nächsten Ort, Windhagen-Hüngsberg, entfernt ist. Am Platz läuft ein Bach vorbei. Die Anlage hat Wasser-, Abwasser-, Gas- und Telefonanschluß. Die festen Gebäude beinhalten einen Sanitär- und Küchenbereich. Ferner findet man einen Aufenthaltsbereich für die Lagerleitung, sowie einen überdachten Grillplatz, Lagerräume und großzügige Überdachungen, damit man bei schlechtem Wetter nicht nur auf Zelte festgelegt ist. 1974 wurde das erste feste Gebäude auf der "Kirchwies" errichtet. ![]() Leider fiel es 1983 einem Brand zum Opfer. ![]() 1984 wurde dann in Massivbauweise wieder aufgebaut. ![]() Der Jugendzeltplatz ist von Ostern bis zum Erntedankwochenende belegbar. In der übrigen Zeit ist der Platz geschlossen. Vermietet wird immer nur an eine Gruppe. Bis zu 150 Personen können den Platz gleichzeitig benutzen, ohne dass man sich zu nah auf die Pelle rückt, denn er ist ist umgeben von einem weitläufigen Waldgebiet, dass für die vielfältigsten Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung steht. Am Platz vorbei fließt der Pfaffenbach. Der gesamte Platz verfügt über ein Stromnetz mit Lampen und Steckdosen. Auch der Grillplatz kann beleuchtet werden. Was fehlt ist aber ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Es muss also ein Aggregat organisiert werden. Die entsprechenden Kabel, die man braucht, um das Aggregat mit dem Stromnetz zu verbinden, werden zur Verfügung gestellt. Der Grillplatz bietet Platz für etwa 80 Personen. Hierfür stehen auch entsprechende Holzbänke und Tische zur Verfügung. In der Mitte befindet sich eine gemauerte Feuerstelle mit einem schwenkbaren Rost. Der Platz verfügt über großzügige Lagermöglichkeiten und eine Überdachung, die bei schlechtem Wetter entsprechenden Schutz bietet. Die Überdachung am Gebäude ist ca. 60 m2 groß. Der Grill hat eine überdachte Größe von 150 m2. Bad Honnefer NDler bauten Wasserleitung zur Kirchwies „Bund Neudeutschland" ist ein kleiner katholischer Verband, den der Kölner Kardinal Felix von Hartmann (1851 bis 1919) zur außerschulischen kirchlichen Betreuung von Gymnasiasten gründete. Der „ND" – so die gängige Bezeichnung – wurde für ganze Generationen von Jugendlichen zu einer Art zweiten Heimat. NDler rund um das Siebengebirgsgymnasium in Bad Honnef und den Religionslehrer Pastor Leo Fratz nutzten bereits in den 60er-Jahren die „Kirchwies" als Pfadfinderlager. Diese Zeltfreizeiten waren aber durch die Herausforderung geprägt, dass frisches, sauberes Wasser fehlte und auf mühsame Weise besorgt werden musste. Da kam man 1969 auf die Idee, vom nächstgelegenen Dorf Hüngsberg bei Windhagen eine Wasserleitung auf die Kirchwies zu verlegen, die heute noch ihre Dienste tut. In den Pfingstferien 1970 wurde dann die Idee in die Tat umgesetzt. Der Dank gilt allen, die sich diesen Mühen unterzogen haben. Generationen von Pfadfindern hatten und haben noch den Nutzen daraus. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |